Zurück zu alter Stärke

Nein der Blog hier ist nicht tot und auch sonst geht es munter weiter hinter den Kulissen. Apple bot zwar ordentlich Blog-Stoff in den lezten Wochen, aber das wusstet ihr auch ohne mich. Mein iPad habe ich (wie wohl die meisten mitbekommen haben) mit etwas Glück gut 1 1/2 Wochen nach meiner missglückten Vorbestellung  endlich in meinen Händen gehalten. Auch wenn mein Händler mir weiß machen wollte, dass ich woanders keine Chance hätte eines zu bekommen. Der Gute hat sich getäuscht. Das soll nun aber nicht Thema sein, seit dem iOS 4 Update hat Apple es geschafft das iPhone 3G von einem, naja bis vor gut zwei Jahren sehr gutem iPhone, in ein jetzt sehr langsames iPhone zu verwandeln. It’s Magic.

Das Downgraden von iOS 4.0 auf iOS 3.01 macht das 3G zwar wieder schneller, die wenigen guten Funktionen von iOS 4  gehen jedoch wieder verloren. Somit kam der Downgrade für mich also nicht in Frage. Es musste eine andere Lösung her. Ich wählte die des Auslieferungszustandes, und siehe da, mein 3G ist wieder deutlich schneller unterwegs. Was ich gemacht habe, damit das 3G wieder fixer ist, könnt ihr der folgenden Anleitung entnehmen.

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Intern: Highscore Heroes Podcast

An dieser Stelle ein wenig Werbung in eigener Sache. Mit den Highscore Heroes starten Sascha von Apfelfunk.de und Ich einen neuen regelmässigen Podcast, der sich mit der Welt der Computerspiele beschäftigt. Dabei werden wir im Idealfall wöchentlich über die neusten Spiele, News und auch kommende Highlights sprechen.

In Episode 1 sprechen wir in den News über den Online-Skandal rund um THQ und UFC Undisputed, Steam-Statistiken und E3-Gerüchte. Danach wird ausführlich unser erster Eindruck zu Red Dead Redemption zusammengefasst, bevor wir über die StarCraft 2 Beta, GTA IV und auch Alan Wake sprechen. Zu guter letzt wagen wir einen kleinen Blick in die Zukunft und widmen unsere Aufmerksamkeit kommenden Ereignissen wie der E3, Alpha Protocol oder auch Natal/Move.

Der Podcast wird ab sofort regelmässig erscheinen. Regelmässig heißt in diesem Fall mindestens alle zwei Wochen, im Idealfall sogar jede Woche. Die erste Episode ist noch sehr einfach gehalten. Jingles und ein schönes 8-Bit Retro Intro gibt es dann in der nächsten Woche. Über Feedback zur Episode würden wir uns freuen.

Das iPad Chaos

Derzeit gibt es zwei Szenarien in der Apple-Welt. Die einen freuen sich über ihr “zu früh” geliefertes iPad und die anderen ärgern sich darüber, dass ihre Bestellung wohl erst im Juni bei ihnen eintreffen wird. Ich gehöre derzeit zur zweiten Kategorie, da ich nicht weiß ob ich morgen einer der Glücklichen bin, die ihr iPad bekommen werden. Denn mein Apple-Reseller konnte mir gerade am Telefon nicht versichern, dass sie überhaupt mehr als zwei Stück bekommen.

Ich warte einfach mal den morgigen Tag ab. Morgen eröffnet im übrigen der neue Gravis-Store in Dortmund, pünktlich mit dem iPad-Start in Deutschland. Da werde ich dann morgen früh mal vorbei schauen und euch drüber berichten.

(Foto: fscklog.com)

Flight Control HD

Nun möchte ich euch einen wahren Klassiker im App-Store vorstellen; Flight Control HD. Wenn es im Store einen “Button” mit der Aufschrift “Suchtfakor” geben würde, wäre dieses Spiel wohl damit ausgezeichnet. Denn wer einmal eine Runde versemmelt hat, probiert gleich die nächste nach dem Motto: “Komm eins geht noch!”. Das Spielprinzip ist recht einfach, ihr müsst Flugzeuge zum richtigen Landeplatz navigieren und aufpassen dass sie in der Luft nicht zusammenstoßen.

Ob Hubschrauber, Propeller-Flugzeug oder Urlaubsflieger; Runter kommen sie ja immer, nur “wie” ist meist das Problem. Der große Bildschirm des iPads spielt auch hier wieder seinen Trumpf aus. Wer einmal Flight Control auf dem iPhone gespielt hat und dann mal auf dem iPad seine Finger fliegen lässt, will gar nicht mehr auf dem kleinen Bildschirm des iPhones Flugzeuge navigieren. Der gößere Bildschirm lässt auch besser Flugzeuge in die Warteschleife schicken, ebenso wird die Kollisionsgefahr zweier Flugzeuge nicht mehr nur mit einem roten Ausrufezeichen oder einem roten Kreis markiert, eine Art Fadenkreuz zeigt nun zusätzlich die drohende Gefahr eines Zusammenstoßes.

Ansonsten hat sich zur iPhone-Version nicht viel verändert, zumindest ist mir da nichts großartiges aufgfallen bei meiner 15 minütigen Session. Neu hinzugekommen ist jedoch der Splitscreen-Modus, so kann man nun zu zweit und gegeneinander spielen, was vorher nur im Lan möglich war. Natürlich ermöglicht die Größe des iPads auch ein Zusammenspiel im normalen Spielmodus. Firemint weiß wie man Spiele für den App-Store entwickelt, nach Real Racing HD ist Flight Controll HD eines der Spiele, die schon als Pflicht Titel bezeichnet werden können. Und 3,99€ sind wie ich finde auch nicht zuviel verlangt.

Komm ich zum Fazit, wer Harbor Master HD schon liebt, wird Flight Control HD vergöttern. Es bringt alles mit, was ein iPad-Spiel braucht. Spiel, Spaß und Spannung!

Real Racing HD

Das nächste Spiel was ich euch vorstellen möchte, heißt Real Racing HD. Und da ich mich für alles begeistern kann was vier Räder hat, habe ich da natürlich etwas kritischer hingeschaut. Was auf den Konsolen “Gran Turismo 5″ oder “Forza Motorsport 3″ sind, ist auf dem iPad ganz klar Real Racing HD. So könnt ihr mit 48 verschiedenen Autos, darunter original lizenierte Fahrzeuge von VW, über 12 verschiedene Strecken jagen. Grafisch kommt das Ganze nah an die Grafische Leistung einer Nintendo Wii heran, die Details sind einfach fantastisch, selbst die Cockpits der Fahrzeuge sind bis ins Detail nachgestellt.

Hat man sich nun ein Auto ausgesucht, in meinem Fall ein Golf GTI, geht es auch schon auf die Strecke. Die Motoren heulen auf, die Ampel springt nacheinander auf Grün, die Reifen drehen durch und los gehts! Gelenkt wird mit dem iPad selbst, dank Bewegungssensoren. Gas geben und Bremsen darf man selbst oder übernimmt die CPU für einen, je nach dem wie man seine Hilfe konfiguriert hat. Ansonsten dienen die Finger als “Fuß” fürs Gas- und Bremspedal.

Die Steuerung ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, ich selbst habe ein Lenkrad für meine PS3, da lenke ich ja nur mit diesem, der Fernsehr bleibt jedoch stehen. Was ich damit sagen will ist, das auch erfahrene Gamer sich erstmal an die Steuerung gewöhnen müssen. Wenn man sich jedoch einmal daran gewöhnt hat, dann kann man recht ordentlich Zeiten aufs Pakett legen. Ein 24h-Rennen würde ich mit dem iPad jedoch nicht fahren, das iPad macht sich nach einer Weile schon bemerkbar. Und da wäre ich auch schon bei meinem einzigen Kritikpunkt angelangt: das Gewicht. Es gibt sicher noch mehrere Kritikpunte, für ein 20 Minuten-racing stach dieser jedoch deutlich hervor.

Was kommt zum Schluss? Richtig das Fazit! Firemint hat die Tür für weitere gute Rennspiele auf dem iPad aufgeschlagen. Die Grafik ist top, die Steuerung ebenso. Für Rennen auf dem Sofa oder um die Kids während der Fahrt in den Urlaub zu beschäftigen, gibt es derzeit keinen besseren Racer auf dem iPad. Real Racing HD kostet im App-Store 7,99€ und wiegt 157MB.

Harbor Master HD

Wie stellt man iPad-Apps ohne iPad vor? Richtig, gar nicht. So habe ich mich mal wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt. Dennoch möchte ich euch die Woche vier Spiele vorstellen die ich schon antesten durfte. Bisher hatte ich das Vergnügen mit: Harbor Master HD, Real Racing HD, Labyrinth 2 HD und Flight Control HD. Alle vier Titel machen auf den kleinen Brüdern des iPads schon eine Menge Spaß, können sie dies jedoch auch auf dem iPad garantieren? Ganz klar ja! Den Anfang macht heute Harbor Master HD

Das Spielprinzip ist recht simpel und schnell erklärt, ihr seid als Lotze tätig und müsst verschiedene Containerschiffe in deren Anlegeplatz lotzen. Wer Harbor Master vom iPhone her kennt, wird sich auch hier sofort zurecht finden. Da der iPad Bildschirm jedoch um einiges größer ist als beim iPhone, Touch-Technik sei Dank,  ist es sogar möglich zu zweit Schiffe an ihren Anlegeplatz zu führen. Wie auf dem iPhone gibt es auch auf dem iPad wieder verschiedene Szenarien, in denen ihr euch gegen Piraten oder Wirbelstürme behaupten müsst.

Da Harbor Master HD im App-Store kostenfrei erhätlich ist, hat es den Titel “Pflichtdownload” redlich verdient. Aus meiner Sicht ist Harbor Master das perfekte Spiel für den iPad-Start in Deutschland. Aber Vorsicht für die Suchtgefahr übernehme ich keine Haftung! ;)

Ordentlich Dampf auf dem Mac?

Im März wurde Steam für den Mac angekündigt,  knapp zwei Monate später steht es nun zum Download bereit. Zum Start gibt es 57 Titel von knapp 1100 Spielen für den Mac. Toptitel a lá Counter-Strike: Source und Left 4 Dead sollen in den nächsten Wochen dazustoßen. Als kleines Bonbon darf man sich Portal bis zum 24. Mai noch kostenfrei herunterladen. Was ich im übrigen sehr empfehlen kann. Wer Steam bereits auf einem Window-PC oder per Bootcamp nutzt, darf sich seine bereits gekauften Spiele auf dem Mac nochmals herunterladen und spielen. Da könnten sich meiner Ansicht nach mal ein paar andere Hersteller eine Scheibe von abschneiden.

Auf dem PC nutze ich Steam schon  lange, als alter Counter-Strike Spieler freut mich die Portierung auf den Mac natürlich. Bis ich Steam und letztendlich Portal auf meinem MacBook installiert hatte, dauerte es jedoch eine Weile. Anscheinend war der Ansturm so groß, dass die Steam-Server in die Knie gezwungen wurden. Was wiederum zeigt wieviele User sich Steam auf ihren Mac geladen haben. Kommen nun noch CS:Source und die Left 4 Dead reihe wird sich der Ansturm wohl nochmals wiederholen.

Nun wie verhält sich Steam auf dem Mac? Die Frage ist leicht zu beantworten, wie auf einem Windows-PC auch. Das einzige Spiel was ich bisher spielen konnte ist Portal, es läuft recht ordentlich mit mittleren Einstellungen auf meinem MacBook late 08. Falls dies bei kommenden Veröffentlichungen auch der Fall sein wird, wäre die Portierung gelungen und eliminiert somit einen weiteren Vorteil eines Windows-PCs .

Das iPad kommt

Das iPad kommt nach Deutschland. Wann? Ab dem 28. Mai. Nachdem am Samstag die Preise und das Datum bekannt gegeben wurden, kann man ab heute das iPad vorbestellen.  Ich habe mich für das kleinste Modell entschieden (16GB WiFi) und freue mich nun drauf, wie ein Kind auf Weihnachten.:)

Bis dahin werde ich die Zeit nutzen um euch schon das ein oder andere iPad-App vorzustellen. Ich hatte ja bereits schon zweimal die Möglichkeit ein iPad in meinen Händen halten zu dürfen. Meine ersten Eindrücke zum iPad findet ihr hier. Also seid gespannt.

Foto: Andreas Blixt

Meine Finger am iPad

Heute bin ich in den Genuss gekommen meine Hände an ein iPad legen zu dürfen. Mein erster Eindruck? Ernüchternd. Natürlich ist es immer noch ein Stück wundervolle Technik. So liegt einem das Internet förmlich in den Händen, wie soll ich dies Bediengefühl erklären; Es war nicht ganz wie eine Zeitschrift, aber so ähnlich fühlte es sich an. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst in den Händen halten konnte.

Das kontrovers diskutierte Gewicht des iPads spielt da auch eine Rolle, zum lesen ist es in einer Hand zu schwer, da muss schon die zweite Hand her. Wer aber “mal eben” Kinokarten reservieren, oder nach dem Fahrplan schauen möchte, geht das problemlos mit einer Hand. Es sollte aber schon eine ausgewachsene Männerhand sein, zierliche Frauenhände so wage ich mal zu behaupten, sollten es  mit beiden Händen festhalten. Ich fand es aber nun auch nicht zu schwer, es ist eben kein iPhone geschweige denn ein Kindle.

Zu der Bedienbarkeit sei gesagt, wer ein iPhone oder iPod Touch bedienen kann, kommt auch mit dem iPad sofort zurecht. Aber auch wenn man bisher keines dieser Geräte in den Händen gehalten hat, bedient man intuitiv alles mit den Fingern. Eine Anwendung hat mir ganz besonders gefallen, und zwar  Google Maps. Die zoom Geschwindigkeit war fantastisch, aber noch fantastischer war die Streetview Funktion. Ob Eifelturm oder Ground Zero, so nah kommt man diesen Orten nur noch in der Realität. Es macht halt einen Unterschied, wenn man es per Maus oder mit dem Finger bedient. Auch wenn ihr nun denkt der spinnt, ich sags euch, probiert es selbst aus wenn ihr die Möglichkeit dazu habt. Ihr werdet begeistert sein.

Gerne würde ich diese Zeilen jetzt auf dem iPad schreiben, es wäre nämlich ohne weiteres möglich. Ein wenig Übung erfordert es aber schon, denn die Tastatur ist etwas anders angeordnet als auf dem iPhone. Das einzige Manko ist, dass das iPad auf dem Schoß liegen muss wenn man mit etwas mehr als fünf Fingern schreiben möchte. Oder man nutzt Apples Blutooth-Tastatur, aber ehrlich wer möchte das schon?

Apropos Blutooth-Tastatur, da fällt mir doch grad ein ob es möglich sein wird auch mit der angeschlossenen Tastatur Spiele auf dem iPad spielen zu können?  Würde mich mal interessieren. Gespielt habe ich nämlich auch. Habor Master HD, Real Racing HD und Labyrinth 2 HD. Grafisch waren alle drei Titel top. Real Racing würde ich grafisch sogar auf dem Niveau einer Nintendo Wii einordnen. Die Steuerung ist die gleiche wie auf dem iPhone man bewegt das iPad zum lenken wie ein Lenkrad, bremsen und Gas geben erfolgt jeweils mit den Fingern. Da das iPad jedoch etwas mehr Gewicht hat als ein iPhone, werden die Arme nach ein paar Runden wohl etwas schwer, für ein Rennen zwischendurch ist es aber sehr gut umgesetzt. Habor Master HD und Labyrint 2 HD spielen sich gleich wie deren “kleine” Vorgänger auf dem iPhone/Touch. Mein Eindruck war jedoch, dass der größere Bildschirm mehr Spielspaß mitsich bringt.

Bringt der Bildschirm beim spielen noch mehr Spaß, büst er beim Filme Genuss schon die gewonnenen Punkte wieder ein. Denn Filme schauen auf dem iPad ist meiner Ansicht nach, so lala. Die Bildqualiät ist zwar auch hier glasklar, das steht außer Frage. Aber ich glaube nicht dass man sich im Bett einen Film anschauen möchte, der 120 Minuten laufzeit hat. Ich zumindest greife da dann doch lieber auf meinen Fernseher im Wohnzimmer zurück. Bei Serien sieht das ganze schon wieder anders aus, die kann man getrost auf dem iPad genießen. Behaupte ich zumindest ohne den Praxistest vollzogen zu haben.

Soundtechnisch geben die eingebauten Lautsprecher das wieder, was auch aus einem  MacBook kommt. Wer also auf Dolbysouround setzt, muss sich Kopfhörer aufsetzen.

Ich könnte nun noch viel mehr schreiben, ich denke aber das ich meine wichtigsten Eindrücke zum iPad geschildert habe. Eine Frage steht jetzt nur noch im Raum, braucht man ein iPad? Ich schrieb ja zu Beginn das der erste Eindruck ernüchternd gewesen ist. Das iPad ist ein Konsumer-Gerät. So soll man Filme, Musik und Bücher im iTunes-Store kaufen, und diese auf dem iPad wiedergeben und genießen. Aus meiner Sicht wird sich das wahre Potential erst in der zweiten oder dritten Generation zeigen, genauso wie es beim iPhone der Fall war. Dennoch wer einmal ein iPad in der Hand gehalten hat, mag es so schnell nicht wieder hergeben wollen. Am Freitag erscheint in den USA das iPad 3G, wir in Europa müssen uns noch bis zum 10. Mai gedulden, und selbst da bekommen wir erstmal nur den Preis und ein Erscheinungsdatum. Ob man sich dann ein iPad kauft, sei jedem selbst überlassen. Ich jedenfalls bin hin und her gerissen, von dem was ich heute in meinen Händen hielt.

iPad Madness

Macht sich doch ganz gut oder? Mehr Details folgen in den nächsten Tagen, also seid gespannt. :)

Ein besonderen Dank geht nochmal an Thorsten, besser bekannt als iazz.